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Das erste Date
Murphys Gesetz lautet: Erwartest du viel, bekommst du wenig! Egal, zu welcher Verabredung man geht. Man sollte nichts erwarten. Ob das nun ein Date oder ein Vorstellungsgespräch ist. Hat man eine gewisse Erwartungshaltung, kann man von vornherein alles vergessen. Hinter jeder Erwartung steckt nämlich ein negativer Impuls. In Wirklichkeit glaubt man nicht an das Ergebnis. Man hofft und immer ist die Angst mit dabei. „Was wenn er mich nicht küsst?“, „Was, wenn ich hässlich bin?“ Einerseits wünscht man sich natürlich, den Kuss. Anderseits glaubt man nicht wirklich daran. Deswegen sollte man so weit gar nicht denken. Ein Date kann nur dann locker ablaufen, wenn man einfach alles auf sich zu kommen lässt. Am besten ist, man legt sich vor der Verabredung in die Badewanne und denkt an gar nichts. Einfach waschen, pflege und stylen. Das Einzige, was am Abend zählt, ist der Spaß.
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Was danach kommt, steht in den Sternen. Erwartet man den Kuss, ist man danach total enttäuscht. Vielleicht übersieht man ein nettes Lächeln oder man überhört einen Hinweis, der einem Sicherheit geben sollte. Diese Kleinigkeiten gehen unter, wenn man nur auf das Große wartet. Eine jede kleine Berührung, jeder süße Satz und jedes Augenzwinkern, kann mehr wert sein, als ein Kuss. Zu mindestens in dem Moment. Am Anfang sollte man alles genießen. Irgendwann kommt der Rest von alleine. Eine Erwartungshaltung kann das Gegenüber auch verschrecken. Manche sind nicht so weit und machen freiwillig einen Rückzieher. Meistens ist es die Angst vor der vollkommenen Überforderung.

